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05.01.2018

Stromanteil aus erneuerbaren Energien steigt auf mehr als 36 Prozent

Im Stromsektor nehmen die Erneuerbaren Energien einen immer größeren Anteil ein, so wird 2017 wahrscheinlich über 36 Prozent des deutschen Bruttostromverbrauchs aus diesen Quellen kommen,
  

so das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) in einer ersten Schätzung.
Im Vergleich zu 2016 ist dies eine deutliche Steigerung, im Vorjahr lagen die regenerativen Energien bei 31,6 Prozent des Bruttostromverbrauchs.Zwar erbringt nach wie die Windenergie an Land einen Löwenanteil, aber Sonnenstrom trägt beachtliche 18 Prozent zum Ökostrom bei. Große und mittlere Solaranlagen, ob auf Gebäuden oder auf Freiflächen und fast eine Millionen kleiner PV-Anlagen mit bis zu 10 kW tragen zur Energiewende bei.
Während es bei der Stromwende deutlich vorangeht, trifft dies leider in keiner Weise für die Mobilität und den Wärmebereich zu. Seit Jahren liegt der Anteil der Erneuerbarer Energien gleich bleibend niedrig, nämlich bei lediglich 6 Prozent im Verkehrs- und nur 13 Prozent im Wärmesektor.